Hajra Dorow

Vorurteilen mit Offenheit begegnen

Hajra Dorow verlässt 1992 wegen des drohenden Krieges ihre Heimat Bosnien-Herzegowina und flieht nach Deutschland. Hier wird sie einer Ernstaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende in Bottrop zugewiesen. Doch die steigende rechte Gewalt in den 1990er Jahren schürt in ihr die Angst, selbst Opfer rassistischer Übergriffe zu werden. Nur das Kennenlernen ihres späteren Ehemannes hält Dorow davon ab, zurück in ihre Heimat zu gehen. Heute ist sie stark in Bottrop verwurzelt und engagiert sich in der Lokalpolitik. Das Interview ist Teil des Projektes „Angekommen in Recklinghausen/Gelsenkirchen/Bottrop – Migrationsgeschichten aus vier Generationen“. Zwischen 2020 und 2021 führte der Bildungsträger RE/init e.V. hierfür insgesamt 60 Interviews. Die gesammelten Berichte finden sich auch auf den Projektseiten: https://angekommen-in-bot.de/ , https://angekommen-in-re.de/ und https://angekommen-in-ge.de/ . Das Projekt wurde finanziert vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Projektleitung: Marithres van Bürk-Opahle Organisation und Interviews: Gerburgis Sommer Copyright: Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland

Zeitzeuge
Hajra Dorow
Geburtsjahr
1965
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